Als ich mich entschloss, mein Rennrad aus Sicherheitsgründen
im Winter im Keller zu lassen und es in eine Tretmühle spannte, dachte ich, die
Zeit beim Strampeln würde unter Umständen langweilig werden. Dann entdeckte ich
im Internet eine Seite, die die Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Herzschläge
direkt weiter überträgt und in virtuellen Rennen durch virtuelle Welten
einspeist. Am Bildschirm strampelt man mit seinem eigenen Fahrrad und misst
sich mit anderen Radsportenthusiasten. Das ist sehr unterhaltsam und ab und zu
gibt es auch eine Berg- oder Sprintwertung, wenn man sich nicht schon bereits
von den wunderbaren Welten faszinieren lässt. Sehr schön fand ich allerdings
auch den Weltmeisterschaftskurs in den USA, der durch Häuserschluchten und grüne
Landschaften Virginias führt. Von mir aus kann es also weiterhin ungemütlich
bleiben.

