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Freitag, 5. Februar 2016
Ich denke gerne an Giuseppe Meazza
Im Januar 1992 spielten Lothar Matthäus, Jürgen Klinsmann und Andy Brehme für Inter und standen für solide deutsche Fußballkunst. Und das 'Giuseppe-Meazza' war mein Tempel an jedem zweiten Wochenende... Schön, dass mein wichtigstes bunte Blatt »11 Freunde« daran erinnert.
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11 Freunde,
Fußball
Samstag, 26. März 2011
11 Freu(n)de am Abend
"11 Freunde" ist eine Fußballzeitschrift, die mit dem Sportteil der Zeitung nichts gemein hat, weil ihre Redakteure nicht Handlanger der Sportfunktionärslobby sind. In ihren Anfängen hatte sie einen so kleinen Redaktionsstamm, dass die zwei Redakteure ihre Beiträge mit unzähligen Pseudonymen unterschrieben.
Ich lese die Zeitschrift seit Heft 1, das vor fast 10 Jahren erschien. In den ersten Jahren war das Lesen kein Problem. Jetzt muss ich mich im Internet erkundigen, ob das Heft schon erschienen ist, denn nach Eintreffen in unserem Briefkasten muss ich im Haus danach suchen. Für das Magazin werden Hausaufgaben, lang terminierte Pflichttermine und die Nahrungsaufnahme verschoben. Gestern nach dem Kino fand ich es in einem unbeobachteten Moment auf der Couch und versteckte mich anschließend in der Küche und versank glücklich in der Titelgeschichte über unsern Kölner Prinz Poldi, den größten Fußballer - in der schlesischen Heimat meiner Mutter geboren -, den Köln je hervorgebracht hat. Für aufmerksame Beobachter. Das standesgemäße Kölsch war in der Fastenzeit selbstverständlich alkoholfrei.
Ich lese die Zeitschrift seit Heft 1, das vor fast 10 Jahren erschien. In den ersten Jahren war das Lesen kein Problem. Jetzt muss ich mich im Internet erkundigen, ob das Heft schon erschienen ist, denn nach Eintreffen in unserem Briefkasten muss ich im Haus danach suchen. Für das Magazin werden Hausaufgaben, lang terminierte Pflichttermine und die Nahrungsaufnahme verschoben. Gestern nach dem Kino fand ich es in einem unbeobachteten Moment auf der Couch und versteckte mich anschließend in der Küche und versank glücklich in der Titelgeschichte über unsern Kölner Prinz Poldi, den größten Fußballer - in der schlesischen Heimat meiner Mutter geboren -, den Köln je hervorgebracht hat. Für aufmerksame Beobachter. Das standesgemäße Kölsch war in der Fastenzeit selbstverständlich alkoholfrei.
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Samstag, 12. März 2011
Poldis 10. Tor des Monats
Der Rekord hält für die Ewigkeit. Wenigstens da ist Köln vorne!
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Tor des Monats
Donnerstag, 20. Mai 2010
Montag, 23. Februar 2009
Unverlangt eingesandt: Spielbericht Bayern-1.FC Köln 1-2 (0-2) im "Krieler Dom",Köln
Liebe Redaktion von 11 Freunde,
ich weiß, Eure Spielberichte kommen normalerweise aus dem Stadion, aber die Wunder passieren meist, da, wo sonst keiner ist, müssen dann in einem aufwändigen Verfahren bezeugt werden, geraten aber in der Regel in Vergessenheit. Das soll hier einmal anders sein.
Anbei mein Bericht. Wenn Interesse besteht, bekommt ihr auch noch ein Bild der Geißböckin. Freue mich, von Euch zu hören,
Euer Abonnent M. aus Köln
Als der 1. FC Köln in diesen Karnevalstagen nach Jahren bei den Bayern gewann, brachen in der Frohsinnsmetropole endlich wieder vorzeitig alle Dämme. Karneval und ein epochaler FC-Sieg auf einen Tag, das kann nur Eines sein: "FC-Wunder", titelte die Kölner Boulevardgazette Express auch gleich. Und das, bevor sich die schwerfällige vaticanische Bürokratie für einen Wunderanerkennungsprozess überhaupt ächzend in Bewegung setzen konnte.
Das wahre Wunder jedoch ereignete sich inmitten in einer eckkneipigen Karnevalsliederhölle. In den brachialen Kaiserschlagerhit "Joana" erhob sich urplötzlich der FC-Fangesang "Mer stonn zo Dir", als ein heimkehrender Schlachtenbummler mit der Eintrittskarte wedelnd den Schankraum betrat. Eine als Geißbock verkleidete Jeckin wurde reliquiengleich die umgehend in Silberrahmen eingesetzte Eintrittskarte an die Brust gedrückt. Feuerzeuge flammten auf und in einem ohrenbetäubenden Vibrato schraubte sich der Fangesang brausend zur Kneipendecke. Unter einem Luftschlangenbaldachin wurde der menschgewordene Geißbock in einer Prozession auf Fanhänden durch die Kneipe getragen. Das passiert in Köln sonst nur zu Fronleichnam mit dem Allerheiligsten. Und auch der Ort stimmte, der Name der Schänke: "Krieler Dom"!
Nach weiteren Kölsch war allen Anwesenden klar, soeben war das FC-Wunder unter Absingen des FC-Credos von 111 anwesenden Karnevalisten bezeugt. Das Antragsschreiben an Benedict XVI wurde noch in der Nacht am Tresen postfertig gemacht. Seitdem warten wir auf das Schreiben aus Rom.
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