Donnerstag, 14. Mai 2026

Piramide




Die Römer waren Ägyptenfans. Tausende Obelisken unterschiedlicher Größe transportierten sie nach Rom und stellten sie auf Plätze. Cestius dachte sich: Ich möchte begraben werden wie ein Pharao, und gab vierzehn vor Christus eine Pyramide in Auftrag, die – anders als im alten Ägypten – aus Marmor in einjähriger Bauzeit gefertigt wurde. Die Politik hatte aber etwas dagegen, dass seine Grabkammer, die nur kriechend erreicht werden konnte, aufwendig ausgestattet werden durfte. Und so wurde er im Innern dann schlichter als gewollt beigesetzt. Der Ort selbst, umtost vom Verkehr und von desolaten Mietskasernen umgeben, wirkte einst als Teil der aurelianischen Mauer und beherbergt in der Nähe auch noch den nichtkatholischen Friedhof. Der hatte zu dieser späten Stunde aber bereits geschlossen, wirkte aber wunderbar verträumt hinter schweren Toren. Testaccio ist das Viertel, das über einen riesigen Scherbenberg verfügt, weil hier in alter Zeit die Amphoren mit Öl ankamen und das zur Zeit der Gründung Italiens den größten Schlachthof Europas beherbergte. Ein ehrliches Arbeiterviertel am Rande der Innenstadt, herrlich belebt von jungen Familien, die sich am zentralen Platz am Abend trafen. Das ehemalige Schlachthaus, inzwischen ein Areal für wechselnde Kunstausstellungen, war beeindruckend wiederhergestellt. Dort betrachteten wir eine wunderbare Fotoausstellung und erlebten Rom von seiner avantgardistischen Seite.​​​​​​​​​​​​​​​​

Rom wegen Überfüllung geschlossen





Das Forum Romanum ist eine Ansammlung von Antiken und Überresten, die zum Teil schön aufeinandergeschichtet eine Ahnung von der Größe des Römischen Reiches vermitteln. Richtig vorstellen kann man sich das alles nicht. Wie gut, dass die U-Bahn-Station Colosseo neu gebaut wurde und man einen größeren Trakt übrig hatte, in dem Artefakte aus dem Boden und eine beeindruckende Videoinstallation den Wandel dieses Areals eindrucksvoll dokumentierten. Anhand der fantastischen Überblendungen konnte man bereits im Untergrund eine genaue Vorstellung von Lage und Aussehen gewinnen und ging mit ganz anderen Augen wieder an die gleißende Oberfläche.


Das Colosseo, umtobt von Schaulustigen, umrundeten wir noch die prachtvolle Ausgestaltung von einst im Sinne und wandten uns der Parkanlage Villa Celimontana zu. Diese war einst eine Oase während meines römischen Aufenthaltes, weit ab vom Lärm der Stadt. Nun weckten wir ihn aus dem Dornröschenschlaf, in dem er sich trotz Baustellenschildern, die seine Wiedererweckung ankündigten, noch befand.  Ein einsamer Gärtner hackte in den vollkommen überwucherten Beeten, und das Rondell mit den Bänken stand noch immer, aber nur verzweifelt Ruhesuchende bevölkerten den Park.
So zog es uns weiter zu Kirchen am Rande, an die ich mich noch erinnerte: San Stefano Rotondo. Eine sehr eigentümliche Kirche mit drastischen Märtyrerdarstellungen. Wir gehörten leider nicht zu den Besuchern, weil an diesem Ort gerade eine Hochzeit stattfand.
In einer Bar nahe San Giovanni in Laterano stärkten wir uns, bevor wir den Moses von Michelangelo in San Pietro in Vincoli besuchten. So eindrucksvoll, dieses im Seitenschiff schimmernde Kunstweek. So abschreckend der ewige Strom des Sehenswürdigkeitsabhaker – betrachtet wurde er weniger als vielmehr zur Kulisse von Selbstporträts herhaltend. Ich war aus der Erinnerung noch hinreichend beeindruckt und verharrte ein wenig vor dem.​​​​​​​​​​​​​​ grossartigen Werk. Für drei Euro gab es eine Replik auf dem Vorplatz.


Dann ging es in mein altes Viertel, in die Via del Boschetto 15, wo ich ein Erinnerungsfoto vor meinem Fenster schoss. Inzwischen war aus der Wohnung der Künstlerfamilie eine Pension geworden, die sich im Internet buchen lässt. Vielleicht könnte man sie noch einmal für den nächsten Romaufenthalt in Erwägung ziehen. Die Straße selbst war lebendig. In einem Restaurant wurde kontemplativ Pastateig geknetet. Über die Via Cavour dann zum Quirinalspalast, der hoch über der Stadt thront, aber auch durch Bautätigkeiten beeinträchtigt war.
Das Gewühl der Altstadt – wo der Trevibrunnen vor Menschen barst. Ein regulärer Zugang war gar nicht möglich. Und von Weitem betrachteten wir den Wasserbändiger. Durch die Gassen an einen stillen Ort zu gelangen ist nicht einfach, aber nahe der amerikanischen Botschaft, durch Poller gesichert, ging es etwas ruhiger zu. In der Bar Sant’Eustachio genossen wir den legendären Kaffee, bevor wir uns zu Fuß in unseren ruhigen Teil von Trastevere zurückzogen.​​​​​​​​​​​​​​​​ 
Zu Hause las ich in einer Statistik, dass sich seit den neunzehnhundertneunziger Jahren die Zahl der Touristen vervierfacht hat. Die Schauplätze waren von den damaligen Architekten für einen Bruchteil der heutigen Besucherzahlen gedacht. So liegt der Entschluss nahe, sich auf die Randbereiche der Stadt zu konzentrieren.​​​​​​​​​​​​​​​​

Also schauen wir mal, wer sich für Testaccio interessiert, den Scherben- und Schlachthofviertel Roms…

Mittwoch, 13. Mai 2026

Papstaudienz



Am Mittwoch gehen wir in den Vatikan und kommen am frischen Campo de’ Fiori vorbei, wo die Händler gerade ihre Stände beschickt haben und der Platz noch schön aufgeräumt ist. Durch die Gassen westlich der Piazza Navona. In den Höhlen der Häuser immer noch Handwerker: Schneider, Polsterer, Motorradmechaniker, die hier ihre Geschäfte haben. Hier und da ein Römer auf dem Weg zur Arbeit.


An der Engelsburg öffnet sich der Blick auf den Tiber und das gewaltige Bollwerk. Über die antike Brücke hinüber auf die große Versöhnungsstraße, deren imperialer Gestus immer noch ein wenig irritiert. Wir nähern uns dem Petersplatz und der Umarmung der Kolonnaden.
Von Weitem sehen wir schon, dass auf den Stufen Gesang ertönt, und nun ahnen wir, dass wir in die Audienz des Papstes geraten sind. Klein ist das Papamobil zu erkennen, das im Kreis über den Platz fährt. Auf dem Bildschirm kann man alles besser erkennen, eine Kamera überträgt alles. Hinaufgereichte Kinder, Winken hier, Jubeln da. Bis nach einer weiteren Runde das Papamobil am Podest in der Mitte vor dem Hauptportal ankommt.
Ansprache auf Italienisch. Eine kleine Exegese, heute zu Maria und der Jungfrau von Fatima. Gefolgt von Kurzfassungen in den wichtigsten Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Portugiesisch, Chinesisch, Arabisch.
Alles sehr schön. Der Papst wirkt sachte freundlich zugewandt. Dann folgt ein Strom Auserwählter – ich würde sie auf 200 schätzen –, die abschnittsweise vorgelassen werden und ein paar Worte mit dem Papst wechseln. Es sind Geistliche, Gläubige, Kinder, Politiker, Ärzte, Polizisten, Feuerwehrleute – das ganze Spektrum des Lebens. Alles wird über Bildschirme genau übertragen. Man spürt: für jeden ist es der Tag der Tage. Und jeder führt irgendetwas mit sich: ein selbstgeschriebenes Buch, ein Trikot, ein Bild zum Segnen, ja sogar eine große Glocke steht bereit. Für jeden hat der Papst freundliche Aufmerksamkeit. Die kleinen Geschenke, die ihm überreicht werden, gibt er umgehend weiter – vermute ich. Man wünscht sich natürlich, dass es eine Art Geschenkregelung gäbe. Was soll der gute Mann mit all dem Kram.


So geht es eine Stunde lang, während sich auf dem Petersplatz eine Schlange formiert, die nach Ende der Audienz in den Petersdom zu strömen gedenkt. Hier stehen wir weit über eine Stunde, gehören aber zu den Ersten in der Wartenden, die sich an der Grenze von Italien zum Vatikan schon bald um den halben Petersplatz herumschlängelt. Schließlich kommt Bewegung in die Angelegenheit, und wir betreten das Gotteshaus durch das Hauptportal.


In der Ferne die Pietà von Michelangelo. Wir gehen durchs Mittelportal, wo die Dimensionen anderer Kirchen – unter anderem des Kölner Doms – auf Lateinisch markiert sind. Erstaunlich genug, dass diese überdimensionierte Bahnhofshalle trotz all ihrer Kunstwerke insgesamt stimmig wirkt. Jedes Grabmal, jedes Mosaik, jedes Standbild für sich ein Meisterwerk und wert, eingehend betrachtet zu werden.
Die Gläubigen verlieren sich in dem großen Gotteshaus. 


Der Altar und der Baldachin von Bernini: überwältigend, aber inzwischen nur noch durch Seile getrennt mit gehörigem Abstand zu betrachten. In der Apsis Vorbereitungen für einen Gottesdienst, die Orgel erklingt – aber all das neben dem gesamten anderen Betrieb. In einem Seitenschiff Beichtstühle für alle erdenklichen Sprachen, in einer anderen Ecke auch eine moderne Zuhörmöglichkeit mit schönen Stellwänden.
Wir verweilen ein paar Momente vor der Pietà von Michelangelo hinter Glas. Wir verlassen Sankt Peter, geblendet von der Sonne draußen, und wenden uns dem Zugang zur Kuppel zu. Wir entscheiden uns für die Aufzugvariante. Der Aufzug erspart uns allerdings nur den Weg bis zum Balkon, während das mühsame Hinaufklettern bis zur Laterne doch noch selbst unternommen werden muss. 


Erst auf breiten Treppen, dann gebückt zwischen den Schalen der Kuppel – bis ganz nach oben. Auch hier Überwältigung und der Gedanke daran, dass diese Kuppel nun beinahe 500 Jahre trägt und mit damaligen Mitteln bewerkstelligt worden ist. Bleibt unvorstellbar.




Auf dem Dach fast wie ein kleines Feriendorf: ein Souvenirladen, eine Bar und die Möglichkeit, sich zu setzen und zu waschen. Ein paar Postkarten, Briefmarken aus dem Vatikan – und von dort, auf dem Dach, direkt versandt.


Wir steigen hinab. Die Stiege zur Kuppel ist voll mit Inschriften der Gäste, die diese Stufen begangen haben. Fast wie überdimensionierte Postkarten. Kurios.
Als wir den Petersplatz verlassen, ist immer noch Gesang von Gläubigen zu vernehmen und eine endlose Schlange vor den Sicherheitskontrollen in den Kolonnaden – und anschließend eine Warteschlange zum Eintritt in den Petersdom. Da haben wir noch mal Glück gehabt. Um den Petersdom selbst unglaubliches Gedränge, und eine ebenso lange Schlange für den Einlass ins vatikanische Museum. Mit einigem Geschick finden wir ein paar Gassen, die uns etwas menschenärmer hinausführen, ehe wir vor einem für römische Verhältnisse ungewöhnlich langen Regenschauer in einem Imbiss verschwinden und den Sturm abwarten.


Jetzt übers frische, glatte Kopfsteinpflaster zurück nach Trastevere. Es ist inzwischen halb sechs.
Der Weg zum Himmelreich ist lang und mühsam. Lang und mühsam. Aber für italienische Verhältnisse gut organisiert.​​​​​​​​​​​​​​​​

Dienstag, 12. Mai 2026

Der wachende Feldherr


Über allem thront Garibaldi hoch auf dem Gianicolo, sein Schatten fällt über uns, als wir am Abend über die Stadt schauen. Der Blick öffnet sich in alle Richtungen – aufs Zentrum genauso wie auf der Rückseite auf die Peterskirche in der Mitte des Platzes. 

Ein einsamer Barde am Sockel des großen Feldherrn, schöne abendliche Stimmung mit allen Generationen.

Giuseppe Garibaldi (1807–1882) ist die zentrale Figur des Risorgimento, der Einigungsbewegung Italiens. Gerade auf dem Gianicolo hat er Geschichte geschrieben: 1849 verteidigte er hier mit seiner Freischar die kurzlebige Römische Republik gegen die einrückenden französischen Truppen. Ein wirklich bewegter Lebenslauf, der mit dem marcaurelischen Standbild kaum spiegelt, was er bewegte. Das monumentale Reiterstandbild, 1895 eingeweiht, zeigt ihn in die Stadt blickend – als wache er noch immer über das vereinte Italien, das er erkämpft hat.​​​​​​​​​​​​​​​​ Schönes Pendant zum Standbild auf dem Kapitol. Beide Statuen thronen auf Hügeln mit Panoramablick über Rom — Kapitolshügel und Gianicolo — was die implizite Gleichsetzung räumlich verstärkt: der antike Philosophenkaiser und der moderne Nationalheld beanspruchen je ihren Aussichtspunkt über die Stadt, die sie symbolisch in Besitz nehmen.


Was hilft gegen Graffiti?


Was hilft gegen Graffiti? Graffiti! In Trastevere gibt es keine Wand, die nicht bemalt ist. Eine Maßnahme ist, selbst eine hochwertige Zeichnung anzubringen, verbunden mit der Bitte, diese Zeichnung zu respektieren. Das hat eine Pizzaeia gemacht. 
Alle anderen Hauseigentümer können darauf hoffen, dass die Bilder schmückend sind. 
Sie lassen sich auch thematisch zuordnen, zum Beispiel eine Sammlung von Superfrauen. 

Für Streetart-Künstler ist Trastevere ein Paradies, zeigt aber zugleich, welche Folgen Übertourismus und die Popularität von Vierteln haben kann.

Naja, die Größten sind ja auch dabei…



Römische Weinstube


Es gibt ein Bild des bayerischen Kronprinzen Ludwig in einer Weinstube in Rom, umgeben von Künstlern und Architekten; es hängt in der Neuen Pinakothek in München. Dieses Motiv hat mich immer fasziniert. Wirklichkeit wurde dieses Gemälde für uns, als wir spontan mit unserem italienischen Neffen und seinem Freund bei einer guten Flasche Wein aus Latium zusammensaßen.


Die Bar des Rathauses



Ich vermute, dass es in Städten wie Rom so gut wie keine Geheimtipps mehr gibt. Aber nachdem wir das Kapitol eingehend besichtigt hatten, erinnerte sich meine Liebste, dass sie auf die Bar des Rathauses hingewiesen worden war.


Man erreichte sie über einen unscheinbaren Eingang, der noch dazu von einem Sicherheitsbeamten bewacht wurde, der uns ohne Weiteres eintreten ließ. Dieser führte zunächst zu einer gepflegten Toilette und ein weiteres Stockwerk darüber zu einer modern ausgestatteten Bar, in der sich die Angestellten des Rathauses zum Kaffee einfanden.


Die Bar bot alles, was jede römische Bar heutzutage anbietet – mit Ausnahme des grandiosen Rundumblicks über fast die gesamte Stadt, jedenfalls ergänzt um eine opulente Terrasse zum Forum Romanum und zur anderen Seite hin auf die Stadt selbst.


Hier genossen wir ein Panino und zwei Cappuccini, dazu den Blick – und gingen gestärkt auf weitere Besichtigungstour.




Das Schlüsselloch


Es gibt ein Gartentor beim Malteserorden auf dem Aventin, durch dessen Schlüsselloch man nichts weiter sehen kann als die Kuppel des Petersdoms. Als ich das letzte Mal in Rom war, gehörte dies zwar zu den bekannten Kuriositäten, allein es interessierte sich niemand dafür. Von Zeit zu Zeit ging ich vorbei und schaute einmal durch. Nun, an diesen Ort zurückgekehrt, hatte sich eine lange, lange Schlange gebildet. Denn natürlich steht dies als Attraktion inzwischen auf jeder digitalen Karte. Es blieb die Erinnerung und die Einsicht, dass es so gut wie keine Geheimtipps mehr gibt – mit Ausnahme der schon erwähnten Bar im Rathaus.​​​​​​​​​​​​​​​​

Montag, 11. Mai 2026

Rom. Ankommen

Freundliche Begrüßung in Rom. Der lächelnde Elefant vor Santa Maria sopra Minerva ist das sympathische Gesicht dieser quirligen Stadt. Erstmal eintauchen und ziellos umhergehen. Hier eine Bar, da ein Eis. So kann es beginnen.​​​​​​​​​​​​​​​​


Sonntag, 10. Mai 2026

Ein Bonner im Himmel

Ein Bonner im Himmel. Anreise nach Rom über München. Bis ich mit meiner Liebsten zusammentreffe, ist noch ein wenig Zeit zu überbrücken. 

Also in den Garten des Hofbräuhauses, jenes Festortes des Biers, der dem Getränk in großartiger Weise huldigt. Im Schatten der Kastanien ein wenig Kartenarbeit.​​​​​​​​​​​​​​​​ 


Samstag, 9. Mai 2026

Klimabeitrag



Unsere Reisen versuchen wir schon klimaschonend zu unternehmen. Aber vermutlich müssten wir viele Bäume pflanzen. Mit der Mirabelle von 2019 machen wir einen weiteren Schritt im Garten.​​​​​​​​​​​​​​​​


Freitag, 8. Mai 2026

Wüster Rhein

Was für ein hin und her am Rhein. Hochwasser, Niedrigwasser. Jeden Tag kann ich das Schauspiel betrachten. 

Wie schön, dass diese alte Römerstraße für den Lastverkehr zuverlässig genutzt werden kann, auch weil es Schiffe für Niedrigwasser gibt, die elektrisch fahren. 

Welch ein Glück, diese täglichen Fahrten, ich möchte nie mehr freiwillig Auto fahren. Im tiefsten Herzen habe ich das Reiseverhalten meiner Oma. Buskarte abfahren reicht.




Mittwoch, 6. Mai 2026

Offizielles Verlagsfoto 2026



Offiziell. Ich und meine Bücher im Hintergrund. Irgendwie immer noch beeindruckend, diese vielen gedruckten Ideen, auch wenn sie mittlerweile zu 80 % digital konsumiert werden.


Dienstag, 5. Mai 2026

Ultra

Für den FC geht es nach einer wieder tristen Saison in der Erstenliga weiter, weil es noch genug Mannschaften gibt, die noch schechter spielen. 

Also wende ich mich zur Abwechslung dem anderen FC zu, meinem Fähren-Cup. Alle Rheinfähren sammeln, das Glück des preisbewussten Kreuzfahrers: Fahrt für 3 Euronen, drahtlos, hier Langel-Hitdorf.



Donnerstag, 30. April 2026

Robotron



Auch, auch wenn es nicht so aussieht. Hier stehen die Koryphäen der Legal-Tech-Bewegung zusammen, die sich 2017 im Silicon Valley gebildet hat. 

In unterschiedlichen Funktionen arbeiten wir an der Zukunft des KI-Rechtsmarkts. Aber dann fand die Gruppe, die Oldies auf dem Bild hätten den Charme von DDR-Politbüroangehörigen. Na, dann.




Dienstag, 28. April 2026

Auf Drachenjagd

Mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands geht es auf Drachenjagd. Die Garnitur von 1955. Über die steile Rampe hinauf bis zum Fuße. Überschaubare Technik. Zuverlässig gewartet. Zahn für Zahn klettern wir nach oben. 
Auf den Spuren Siegfrieds.


Samstag, 25. April 2026

Moby Dick



Gegenwärtig kümmert sich die Nation um einen festgestrandeten Wal in der Ostsee – doch die Natur geht eigene Wege. 

Wir haben uns am Wochenende für den seit 60 Jahren zuverlässig verkehrenden Stahldampfer Moby Dick entschieden und fuhren zur verspäteten Feier eines runden Geburtstages mit allen Schwestern, ihren Männern und der Mutter zum Drachen. Schöne Rheinpartie für alle.