So ein 92. Geburtstag ist nicht selbstverständlich, aber doch immer ein Höhepunkt im beginnenden Frühling. Gemeinsame Feier beim Mittagessen und gedanklich alle Lieben dabei.
Freitag, 27. März 2026
92
So ein 92. Geburtstag ist nicht selbstverständlich, aber doch immer ein Höhepunkt im beginnenden Frühling. Gemeinsame Feier beim Mittagessen und gedanklich alle Lieben dabei.
Mittwoch, 25. März 2026
Montag, 23. März 2026
Donnerstag, 19. März 2026
Heute ein Interview
Live-TV gehört inzwischen zur beruflichen Arbeit, diesmal auf dem 27. Deutschen Insolvenzrechtstag, wo ich die beiden Co-Vorsitzenden interviewt habe. Zu Trainingszwecken habe ich mir dann bei YouTube einige „Heute Journals" angesehen. Es hat dann ganz gut geklappt.
Donnerstag, 12. März 2026
Pendelbewegung
Pendelbegegnung – ab und zu verabreden sich die mir Entgegenkommenden morgens per WhatsApp, und so treffe ich Dav1d am Hafen in Hersel. Der Weg zur Arbeitsstelle ist nicht so schön wie der Weg zur Familie. Wie schön, sich dann in der Mitte zu treffen.
Samstag, 7. März 2026
Im Kino
Gestern Abend waren wir im Rex Kino. Das ist eine Institution und im Inneren vermutlich so gut wie unverändert. Gezeigt wurde Marty Supreme, ein bei der Kritik hervorragend bewerteter Film. Es ist die zweite Woche, in der er läuft. Es ist Samstagabend. Und doch ist das Kino vielleicht zu einem Fünftel besetzt.
Freitag, 6. März 2026
Schöne Fährien
Im Laufe der Jahre habe ich viele Fähren zwischen dem römischen und dem germanischen Rheinufer ausprobiert. Die beste Stimmung ist die auf der Fähre zwischen Bad Honnef und Rolandseck. Da ist man so weit von Brücken entfernt, dass es einfach viele Stammgäste gibt, die die Betreiber freundlich grüßen. Und an einer dramatisch schönen Stelle quert man den Rhein. Herrlich. So geht Fährien im Alltag.
Donnerstag, 26. Februar 2026
Montag, 16. Februar 2026
Haushaltsgerätexorzismus
Seit Jahren ist unser Staubsauger im Einsatz. Er trägt den Namen Kobold – und benimmt sich gelegentlich auch so: eigensinnig, rätselhaft und mit einer gewissen Neigung zum Verschwinden aus der Funktionswelt. Wenn er streikt, beginnt die Expedition durch die Tiefen des Internets. Forenbeiträge werden studiert wie alte Missionsprotokolle, jede Spur verfolgt. Gestern war es wieder soweit. Erst der hundertste Eintrag brachte die erlösende Idee: eine Behandlung mit hochkonzentriertem Alkohol. Und siehe da – der Kobold erwachte erneut zum Leben. Manchmal braucht es eben kein neues Gerät, sondern nur Geduld, kollektive Schwarmintelligenz und ein wenig Desinfektionsmittel.
Sonntag, 15. Februar 2026
Die 165. Krankenkommunion
Die Krankenkommunion gehört zu den Dienstleistungen der katholischen Kirche, die bei denjenigen, die sie bestellt haben, mit großer Freude entgegengenommen wird. Kurze Gespräche, manchmal in kürzester Zeit der Abriss über ein ganzes Leben und die Gewissheit, dem Patienten etwas Gutes getan zu haben, ohne annähernd in der Lage zu sein, medizinisch zu helfen. Meistens singe ich zum Schluss, und das klappt meist sogar mit denjenigen, mit denen vorher kaum ein Gespräch möglich war. So auch heute.
Samstag, 14. Februar 2026
Das aktuelle Sportstudio
Früher war dies ein Pflichttermin, für den ich auch jede Jugendfete pünktlich um 22 Uhr verlassen habe. Am kommerziellen Sport habe ich nun nicht mehr viel Gefallen, ich treibe ihn lieber selbst in meiner Freizeit. Für diesen Winter habe ich dafür im Keller ein kleines Sportstudio eingerichtet, das mir ermöglicht, weltweit auf meinem Fahrrad unterwegs zu sein und zugleich mein Media-Wunschprogramm mit Dokumentationen und Serien auf den danebenliegenden Monitor zu zaubern. Der Sound kommt aus meiner alten Stereoanlage und wunderbaren Boxen. Ganz schön und dem ehemaligen Kellerkind angemessen. Ist es nicht schön, selbst mein Schreibtisch aus Kindertagen tut noch seinen Dienst?!
Sonntag, 8. Februar 2026
Karnevalsgondeln
Zu den karnevalistischen Traditionen gehört offenbar auch ein Gondel-Wettfahren: Die Boote selbst blieben erstaunlich schlicht, doch die Ruderer erschienen in fantasievollen Kostümen, eskortiert von der lokalen Wasserpolizei wie eine kleine schwimmende Prozession. Lautlos glitten sie über den Canal Grande, während am Ufer neugierige Zuschauer standen und das Schauspiel beinahe beiläufig genossen.
Samstag, 7. Februar 2026
Palazzo Contarini Polignac
Von unserem Hotel direkt am Canal Grande, sind wir einfach nur den Kanal mit der Gondel überquerend zum Palazzo Contarini Polignac gelangt. Der Renaissancepalast war einst Treffpunkt von Künstlern und Schriftstellern; diese Geschichte scheint noch heute in seinen Mauern nachzuklingen. Nun entziehen wir den schwimmenden Gefährt, werden von Fanfarenbläsern in unserer Kostümierung begrüßt und tauchen maskiert in eine andere Welt…
Leben am Canal
Das Privileg, in einem Hotel direkt am Canal Grande übernachten zu können, gab mir die Möglichkeit, eine zweistündige Ruhepause mit Blick auf diese Wasserstraße zu verbringen und dabei Thomas Manns großartige Erzählung „Tod in Venedig“ zu genießen. Die Kulisse hat sich kaum verändert und die fauligen Gerüche dringen auch zu mir. Ich kann mich aber sicher auf die heutigen Hygienestandards verlassen und muss wohl die Pest nicht fürchten…
Kreuz und quer
Beim Rundgang durch Venedig ließen wir uns natürlich vollkommen treiben, folgten dem Weg mal hierhin, mal dorthin, immer die kleinen Seitenarme der Kanäle im Blick, Treppe auf, Treppe ab, mal in eine Bar einkehrend, mal neugierig in einen Hinterhof schauend, sodass wir nach und nach die unterschiedlichen Quartiere in Augenschein nehmen konnten. Achja, und dann an der Akademie. Noch über die Brücke ins Hotel am Canal.
Freitag, 6. Februar 2026
Durch die abendlichen Gassen
Der Zauber italienischer Städte besteht doch auch darin, dass die Beleuchtung spärlich ist und sich einzelne Lokale oder Stände wie kleine Kunstwerke präsentieren: der Blumenstand, der Kiosk.
Ankunft in Venedig
Ankunft am Abend mit dem Zug in Venedig. Im Dunkeln präsentiert sich diese unwirkliche Stadt noch geheimnisvoller. Ein Treiben am Wasser, auf den Booten, ein geschäftiges Hin und Her im Vaporetto, zugleich fließig und gemächlich. In 30 Minuten zur Akademie. Wunderbar.
Montag, 2. Februar 2026
Stairway to Heaven
Im Laufe der Jahre und nicht zuletzt nach über einem Jahr Repair-Café steigen auch die Kompetenzen beim Heimwerken. Selbst Metallbearbeitung ist möglich, und so konnte unser Aufstieg zum Himmel auch wieder in Ordnung gebracht werden, sodass wir zur Sternbeobachtung nach oben steigen können. Wie schön.