Samstag, 12. Mai 2018

Was nach Vischel kommt: Von Rheinbach nach Altenahr (19,6 km)


Von der kleinen Ortschaft Berg führt eine einspurige asphaltierte Straße in das 2 km entfernte Vischel. Sie ist so gut wie nicht befahren, denn sie endet in diesem Ort, der einst geistlicher Mittelpunkt von Berg, Freisheim und Krälingen gewesen ist. In einer kleinen Senke unterhalb der Schloss Vischel gelegen, um die gewaltige Nikolaus-Kirche herum, gruppieren sich drei alte Fachwerkhäuser. Weiter als bis zur Ortschaft war ich bislang nicht gekommen, doch heute führte uns die Wanderung auf dem Karl-Kaufman-Weg des Eifelvereins weiter.

Die Straße endete an einer Forstschranke und fortan bewegten wir uns auf alten Wegen, durch schöne Alleen (Unser Bild) parallel zum Vischelbach, einem nur 10,5 km lang Nebenfluss der Ahr. Das Vischeltal ließ sich wunderbar begehen, mit sanftem Gefälle, entlang an Weiden und sich den gegen Kreuzberg hin öffnenden Tal, an einem schön gearbeiteten Steinkreuz einer Matthias-Bruderschaft aus Monheim vorbei.


In Kreuzberg angekommen, setzen unseren Weg nach Altenahr fort, weil wir noch etwas Zeit hatten, um den Zug nach Bonn zu erreichen. Munteres Getriebe in diesem etwas stehengebliebenen Ort, an dessen gewaltige Seilbahn nur noch Hinweisschilder erinnerten.