Die Anfahrt über Schotterpisten war abenteuerlich, verkürzte aber den Aufstieg zum Geigelstein um einige Höhenmeter. Zunächst ging es zur ersten Alm, in der friedlich die Weidekühe grasten und der Almwirt allfällige Reparatur erledigte.
Wir folgten dem gewundenen Weideweg in Richtung des majestätischen Kegels, sahen Gipfelkreuz und eine kleine Kapelle vor uns liegen.
Der Weg ist das Ziel, der Aufstieg erschien aus dieser Perspektive fast unglaublich. Aber Schritt für Schritt nähern wir uns dem Ziel, passierten die Priener Hütte, und freuten uns auf die Einkehr auf dem Rückweg.
Nach der Baumgrenze wandte sich der Weg durch Latschen auf die Spitze. 360°-Grad-Blick aufs Inntal und und einige Gipfel, die wir in der Woche bestiegen hatten, Kampenwandgipfel, Hochries und Heuberg.
Unter einem strahlenden Himmel verschnaufen wir auf einer Bank am Fuße der gemauerten Muttergotteskapelle.
Tiefes Durchatmen, dem Himmel so nah.
Der Abstieg, leichter als gedacht, Einkehr auf der Alm, Kuchen, Salat, Erfrischung. Plausch auf der Bank. Schließlich Aufbruch den Abstieg bis zum Wanderparkplatz.
Ein Blick zurück, Abfahrt ins Tal, wieder ein Stück vom Himmel entfernt, kauften wir in einem Supermarkt die Zutaten fürs Abendessen.