Freitag, 9. August 2019

Auf dem Deich, auf der Höhe, in der Wüste: Von Pagny s/Moselle nach Dieulouard



Edwige und Henri, unsere Gastgeber hatten ein Faible für Montgolfièren. Das größte Ballontreffen überhaupt findet alle zwei Jahre in dieser Region statt.




In unserem Schlafzimmer war die Lampe entsprechend geschmückt und die Tapete ausgewählt.



Beschwingt, schwerelos starteten wir in den Tag. 

Am Ort einen Kaffee, Croissants und über den Moseldeichkanal nach Vandières. Hier verließen wir die Mosel, genossen den Blick auf das Moseltal und betraten den zerwühlten Priesterwald, Stätte schwerer Kämpfe im Ersten  Weltkrieg. Die Aura war immer noch schlecht. 





Hinter jedem Berg wechselt das Klima. In Montauville kehrten wir ein und benötigten nach dem nächsten Anstieg in Jeuainville an einer alten Steinbrücke eine weitere Pause und ahnten noch nicht, dass uns der heißeste Aufstieg der Tour bevorstand. 




Weiter Blick auf abgeerntete Kornfelder, Wüstenwinde und eine staubige Piste. Selbst die letzten Meter bis nach Dieulouard wie in Bleischuhen. 

Unterkunft auf einem ausgebauten Dachboden. Sanken erschöpft auf unser Lager, dann brach ein Gewitter los. 

Wir waren gelandet, erkundeten die Stadt nachdem wir wieder zu Kräften gekommen waren und freuten uns, diese Landschaft so weit erkundet zu haben, auf freundliche, Hilfsbereite Franzosen zu treffen. 

Th. gelang es mit vielen Telefonaten und Einsatz Quartiere zu finden und traf ebenfalls auf viel Entgegenkommen und Beteitschaft. Echte Pilgererlebnisse!