Die Römer hatten ein Händchen für Infrastruktur und legten ihre Highways gerne auf Kämme. Übersicht, wenig Naturgefahren, Weitsicht.
Am schönsten Punkt auf dem Metzberg hinter Tawern errichteten sie eine Tempelanlage mit Blick aufs ferne Trier.
Danach Camino vom allerschönsten. Weite, Streuobstwiesen, kleine Weiler.
Allerdings fehlte der Schatten an diesem Hochsommertag auf der Höhe. Selbst die Windräder paddelten träge.
Rast unter Bäumen, oft nickten wir ein, Erfrischung an den Wasserhähnen der Friedhöfe oder an Höfen.
In Fisch ein Hinweisschild nach Santiago de Compostella. Nur noch 1.970 km.
Endlich das ersehnte Gasthaus, doch die Oma war gestorben und damit auch die Fremdenzimmer. Im Innern stehengebliebene Zeit, aber gefüllte Vorräte. Am Abend Privatunterkunft in Oberperl, Mosel- und Luxemburgblick inklusive.