Die Kulinarik auf der Tour, die Versorgung unterwegs, ist ein Zufallsprodukt. Rückgrat bilden die Supermärkte, deren Auswahl in den unterschiedlichen Ländern bald vertraut ist und die die gezielte Versorgung unterwegs zuverlässig sicherstellen.
Zu den Höhepunkten zählt der Einkauf regionaler Produkte, die dann – idealerweise in einer Privatunterkunft – auch stilvoll eingenommen werden können, so wie in unserer großbürgerlichen Villa in Neufchâteau. Ausgewählte Weine, Oliven, Käse.
Trinkjoghurt, Bananen, Plätzchen.
Abends zuweilenein Restaurantbesuch. In Rethel wurde selbst gekocht: Spaghetti mit Tomatensoße und Thunfisch. In Stavelot, Rethel und Fourmies waren wir stilvoll essen.
Pommes und 0%-Bier waren das Schweizermesser der Energiezufuhr in Belgien.
Zum Wohl!
Der Kapsalon verdient dabei eine eigene Erwähnung und Warnung: ein erstaunlich populäres Trendgericht aus den Niederlanden – eine Schichtung aus Pommes frites, Dönerfleisch (meist Kalb oder Hähnchen), darüber geschmolzener Gouda, anschließend Salat, Knoblauchsoße und scharfe Soße, serviert in der Aluschale, kalorisch jenseits jeder Vernunft, auf einer langen Etappe geht auch das. Die Skepsis isst mit!
Seinen Ursprung hat der Kapsalon in Rotterdam: Dort soll ihn um 2003 ein Friseur (niederländisch „Kapsalon“) in seinem Stamm-Imbiss bestellt haben.
Darauf erst einmal einen Trinkjogurth!